TSM - Business & Logistics Consulting

» Papirnica Vevce

Unser Kunde

Papirnica Vevce d.o.o. (PV) ist einer der führenden slowenischen Papierhersteller. PV produziert Etikettenpapiere (nicht nass- und laugenfest), Papiere für flexible Verpackung, grafische gestrichene Papier. PV hat seinen Sitz und Produktionsstäte in Ljubljana und ist eine 100% Tochter der Brigl & Bergmeister GmbH, Österreich. PV beschäftigt rund 330 Mitarbeiter und produziert einen Jahresausstoß von 100.000 t. Der Jahresumsatz von PV beträgt rund 100 Mio. € (2007).

Ziele:

Beseitigung eines Staus in einem Pufferlager

Unsere Leistungen:

Technische Konzeptionsplanung für ein neues Pufferlager, Simulation der Prozessleistung der Folgeprozesse zur richtigen Dimensionierung des neuen Pufferlagers und deren technische Ausstattung.

Ergebnisse:

Technisches Konzept für Pufferlager, Entscheidungsgrunde für weitere Investitionen

Das Projekt

Als langjähriger und guter Kunde von TSM wandte sich Papirnica Vevce (PV) mit der Aufgabe an uns, ein Prozesspufferlager umzustrukturieren, da es bei diesem immer zu Prozessstaus gekommen war. Es sollten neue Flächen für die Pufferung technisch er-schlossen werden und TSM sollte hier technische Empfehlungen und ebenso Kosten-schätzung zur Verfügung stellen. Hochregallager, Kaminlager inklusive fahrerlose Transportsysteme standen zur Diskussion.

Während TSM ein Konzept ausarbeite, ergab sich bei der Dimensionierung die Frage, wieviel Durchsatz die Folgeprozesse bewältigen konnten. Da eine Vielzahl von Parame-tern diesen Durchsatz beeinflusste – insbesondere wie die Halbfertigprodukte einge-steuert wurden – war zumindest mit traditionellen Schätzungen unklar, ob noch Kapazitätsreserven in diesen Prozessen vorhanden war. So wurde schließlich der Ansatz einer Prozesssimulation gewählt. TSM verarbeitet die elektronisch erfassten Produktionsdaten über 3 repräsentative Monate hinweg und arrangierte in der Simulation die Einsteuerung der Halbfertigprodukte so, dass die Maschinenbelegungen voll ausgelastet waren. Dieses nach Planungsmaßstäben optimale Simulationsergebnis wurde mit der Ist-Situation verglichen und die Differenz konnte als Kapazitätsreserve betrachtet werden, die allerdings nicht mit der derzeitigen Planungsmethoden ausgeschöpft wurde.

Um nun langfristig das ursprüngliche Ziel zu erreichen, den Prozessstau zu vermeiden, lieferte TSM umfassende Antworten darauf, ob mit Optimierung von Planungssystemen oder Kapazitätserweiterung vorzugehen ist. PV konnte so die Notwendigkeit der zu tätigenden Investition abschätzen und bewusst den Weg gehen, der eine langfristige Investitionssicherung garantierte.




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